Schriftliche Ausarbeitung Projekt 1

Freies W-Lan

 

Julia Krüger, Alexander Quast

1 Unser Fallbeispiel: Public Wifi Berlin

Seit dem 19.10.12 ist es in weiten Teilen von Berlin-Mitte möglich kostenlos und einfach W-Lan zu nutzen. Für 30 Minuten täglich kann jeder der über ein Wlan empfangsfähiges Endgerät verfügt, das Angebot “Public Wifi Berlin” nutzen. Hinter diesem Projekt stecken die Medienanstalt Berlin-Brandenburg und Kabel Deutschland. Eine Registrierung ist nicht notwendig aber vor der Nutzung muss den Nutzungsbedingungen zugestimmt werden. Wie lang noch gesurft werden darf, wird auf der Website angezeigt. Sind die Minuten verbraucht, kann man erst Punkt Mitternacht den Service wieder nutzen. Wer zu den Kunden von Kabel Deutschland gehört kann die Grenze von 30 Minuten getrost ignorieren, da man durch Anmeldung im Kundenbereich sich zu einer unbegrenzten Nutzung qualifiziert.[4],[6] 1000 tägliche Zugriffe[5] zeigen, dass dieses Projekt nicht nur angenommen, sondern sogar gebraucht wird! Gebraucht wird es von Touristen, welche sich die teuren Roaminggebühren sparen wollen aber dennoch nicht auf ihr allwissendes Smartphone verzichten wollen. Touristen wie Jo. Es ist 10 Uhr, Jo aus den USA ist mit Freunden am Brandenburger Tor zum Frühstück verabredet. Jo trottet zur Bahn und wählt sich in den Public WiFi Hotspot ein um herauszufinden welche Bahn denn nun die Richtige ist, bei 15 S- und 10 U-Bahn Linien hat man es als Tourist  nicht so einfach in Berlin.  Nach dem Treffen packt Jo die Lust ein bisschen shoppen zu gehen, nur wo? Schnell verbindet sich Jo mit dem Hotspot und schaut sich die Top-Empfehlungen bei foursquare an. Wenig später hat sich Jo ein neues Party Outfit zugelegt und will es heute Abend gleich einweihen. Nur in welchen Club geht man denn, wenn man in Berlin ist? Jo erinnert sich an das Buch was noch zu Hause auf dem Nachtisch liegt. Wo ist der Protagonist immer hingegangen? Jo traut sich nicht jemanden auf der Strasse anzusprechen, Schüchternheit und mangelnde Deutschkenntnisse machen einem das Tourist sein nicht leicht! Ok, Smartphone raus, Wlan ein und Google fragen! Gut das es hier Freies Wlan gibt! Aber nicht nur Touristen nutzen und profitieren von diesem Projekt, auch alle Berlinbewohner, die sich kein Mobiles Internet oder eigenes Wlan leisten können, werden auf das Angebot zurückgreifen. Berlin ist ja mittlerweile die Technikmetropole Europas. Alle jungen und neuen Start-Up Unternehmen kommen extra in unsere Stadt und versuchen ‘das’ neue Ding zu werden. Berlin ist also im 21. Jahrhundert angekommen und zeigt es noch einmal deutlich mit diesem schönen Freifunk-Projekt.

2   Diversität und Spaltung

 

In unserem Fallbeispiel: Public Wifi Berlin wird jedem Menschen kostenlos Internet geboten. Die Anmeldung besteht lediglich aus einem Klick, was auch Technikumerfahrenen ermöglicht, das Angebot zu nutzen. Der Nutzer muss nichts von sich preisgeben, keine Emailadresse oder sonstige persönliche Daten. Lob für die datenschutztechnisch saubere Umsetztung kommt auch von Markus Beckedahl vom Verein Digitalen Gesellschaft. Die Idee der Freifunk Bewegung ist ja die Vernetzung aller Menschen. So ganz kann dieses Ziel noch nicht erreicht werden, denn gerade die sozialschwachen Bezirke sind noch nicht abgedeckt. Berlins Freifunker rufen daher Berliner dazu auf, ihre Netze für andere zu öffnen.[3] „Ohne Internetzugang ist man bereits heute Bürger zweiter Klasse“ sagt Markus Beckedahl, und damit hat er vollkommen recht. Was viele noch daran hindert, Wlan anderen zur Mitnutzung zur Verfügung zu stellen, ist die, für Privatpersonen, ungünstige Rechtslage. “Störerhaftung” wird das Gesetzt genannt, welches Privatpersonen, im Gegensatz zu großen Providern, strafbar für die Taten Dritter im geteilten Wlan macht. Die Digitale Gesellschaft kämpft derweilen für eine Gesetzesänderung zu Gunsten der privaten Freifunker.[1] Über solche Gesetzte können die Menschen in Estland nur verdattert gucken. Hier gibt es in jeder Stadt freies Wlan. Zu verdanken ist das aber dem Engagement eines Bürgers, der nun hauptberuflich das Projekt Wifi.ee betreut und bei der Einrichtung und Verwaltung der Wlan Hotspots behilflich ist.[2]

3 Literatur

[1]Digitale Gesellschaft: Störerhaftung beseitigen. 01.12.12 14 Uhr,
https://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/storerhaftung-beseitigen/

[2]Grüner, Sebastian: Wifi.ee. 16.12.12 20 Uhr
http://www.golem.de/news/wifi-ee-wlan-paradies-estland-1207-93181.html

[3]Itzek, Joanna : Hotspots in the City. 29.11.12 17:00 Uhr,
http://www.taz.de/!103934/

[4]Thoma, Jörg: Freies WLAN nur für draußen. 29.11.12 15:00 Uhr, http://www.golem.de/news/public-wifi-berlin-freies-wlan-nur-fuer-draussen-1210-95296.html

[5]Welt.de: Öffentlicher Internet-Zugang in Berlin 1000-mal täglich genutzt. 29.11.12 15:00 Uhr, http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article111289584/Oeffentlicher-Internet-Zugang-in-Berlin-1000-mal-taeglich-genutzt.html

[6]Zeit Online: Das freie WLAN in Berlin startet als Flickenteppich. 29.11.12 15:00 Uhr, http://www.zeit.de/digital/internet/2012-10/wlan-berlin-kostenlos-2

Kultur und Recht

 Durch das Web besteht die Möglichkeit das wir uns Weltweit miteinander verständigen können zwischen allen möglichen Kulturen. Im Web können wir vieles gemeinsam machen mit allen verschieden Leuten aus der Welt. Wir können mit ihnen schreiben, Spiele spielen, Ihre Sachen bewerten Blogeinträge video etc, uns ihre Kultur näher bringen lassen und vieles mehr.

Diese Vernetzung hat im Prinzip keine Grenzen und dies trägt weltweit mehr und mehr zur Globalisierung bei. Durch diese Globalisierung bekommt unsere eigene Kultur immer neue Trends.In vielen verschieden Bereichen wie Politik,Mode,Musik usw. . Dies führt dazu das wir diese Kulturunterschiede einbauen und teils zu 100 % übernehmen und so leben als ob es unsere eigene Kultur wäre . Dadurch gibt es nur noch wenige “reine” Kulturen Großteil der Kulturen sind Mischkulturen.

Doch diese große Mischung und Offenheit führ heute zu einer viel wichtigeren Frage. Zurzeit muss man nämlich immer mehr und mehr darüber nachdenken was man teilt, da dich Chance das man irgend ein Recht verletzt sehr groß sind. Ob es das Urheberrecht ist , eine Geheimhaltungserklärung oder vielleicht sogar die Privatsphäre anderer Personen.

Durch die Größe des Internets gibt es auch das große “Problem”  der Anonymität da man nie weiß wer sich am ende der Leitung befindet. Dieser umstand erhöht auch die Internetkriminalität. Das schlägt sich in Hackerangriffen, Viren, Filesharing usw nieder. Aus diesem Gründen und weiteren kann man sich natürlich Fragen ob das Internet überhaupt noch einer Sicherheit bietet. Durch mein anderes AW-Fach IT-Recht habe ich gelernt das dass Internet leider zur sehr grob geregelt ist und durch diesen Zusand es viele Grau Zonen gibt die ausgenutzt werden. Es gibt durch diese Grauzonen und die Größe des Internets einfach keine Möglichkeit es Flächendeckend zu überwachen

 

Wissen und Kollaboration

In der heutigen Zeit gibt es eine zahlreiche Anzahl an Plattformen, die uns ermöglichen Wissen auf verschiedenster Art und Weise zu speichern und zu verwalten und somit erzeugen wir eine Datenbank aus Informationen, die immer aktuell sind. Dies wurde aber erst durch den effektiven Einsatz des Web 2.0 möglich

Jedoch konnten wir während unserer Vorlesungen feststellen an dem Beispiel Wikipedia, dass nur eine bestimmte kleine Anzahl der User überhaupt Artikel verfasst und der Großteil nur Leser ist. Es wäre dieser Gruppe von Schreibern möglich den Rest zu beeinflussen. Auch wenn jedem immer gesagt wird das man Wikipedia nicht blind vertrauen soll trotzdem tun es doch eine Menge. Selbst ich tue dies und verwende Wikipedia teils blind, ob dies gut ist oder nicht, soll dahingestellt sein. Wenn ich aber z.b. Fachinformationen haben möchte, verwende ich so oder so nur Fachzeitschriften, Blogs oder jegliche andere Quelle, wo man sich sicher sein kann, dass diese richtige Informationen enthält.

Durch das Web 2.0 wurde es uns allen vereinfacht innerhalb einer größeren Gruppe zusammenarbeiten zu können. Da die Kommunikation sich um einiges vereinfacht hat und schneller geht. Da ist zum Beispiel Twitter. Twitter ermöglicht uns schnell Informationen selber zu Posten oder z.b. mit Freunden Arbeitskollegen zu teilen.

Ich denke wir können uns glücklich schätzten, dass man heute Plattformen erstellen kann die nur ein paar einfache Grundregeln besitzen und man mit den wenigen aber guten Funktionen so viel Machen kann. Deshalb sehe ich es nur Positiv das diese Dienste angenommen werden und stätig immer mehr Wachsen und wachsen.

Die Identität im Web

Identität im Web

Im Internet wird eine Identität erstellt. Diese Identität kann gesteuert werden, indem nur gezielt Daten – Freunde, Wohnort, Interessen usw. in geschützten Bereichen angegeben werden.Doch leider sind selbst die Daten nicht sicher da diese an andere Firmen verkauft werden. Die Daten werden dann verwendet um gezielte Werbung an mich zu richten. Diese kann sich positiv aber auch negativ auswirken. Im positiven Falle bekomme ich Jobangebote und Aufträge. Im negativen Fall erhalte ich Spam Mails und unerwünschte Werbung. Hinzu kommen noch die Informationen die man z.b. an Google preisgibt wenn in Google Schlagwörter in die Suchmaschine eingegeben werden. Mithilfe dieser Schlagwörter wird von mir ein Profil erstellt. Mithilfe dieses Profils kann auf anderen Webseiten gezielt Werbung an mich gerichtet werden. Bewusst wird die eigene Identität am häufigsten in Communities , Sozialen Netzwerken und Online spielen preisgegeben. Dadurch finden sich leichter Interessengruppen und eigene Fähigkeiten werden gesteigert

Durch Profile im Internet werden persönliche Daten wie Wohnort,Freunde, Interessen usw. transportiert. Durch diesen Transport werden die eigenen Daten zugängig gemacht.

Meiner Meinung nach sollte jeder seine Daten mit Skepsis und Vorsicht behandeln. Den sobald die eigenen Daten erst im Internet sind, ist es sehr schwer diese wieder zu entfernen. Folgen durch Erstellen eines solchen Profils sind am Anfang nicht immer ersichtlich. Diese können sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.Werden die Daten missbraucht, überwiegen die negativen Konsequenzen. Die negativen Konsequenzen können sehr weitreichend sein. Es kann zu abgelehnten Jobs sowie zur Kündigung führen. Doch auch das Gegenteil des nicht Preisgebens der Daten ist negativ zu betrachten. Dadurch können sich die Firmen kein Bild von mir verschaffen, wenn sie das Prinzip des Social Recurting verfolgen. Aus diesem Grund sollte jeder bei der Freigabe persönlicher Daten ein gesundes Maß an Menschenverstand zu Grunde legen